Intelligenzkiller Nr. 1 “Falsches Fernsehen”

Sep 23rd, 2009 | By admin | Category: Intelligenz fördern
Fernsehen kann zum Intelligenzkiller werden. In geringer Dosierung können bewusst ausgewählte Sendungen aber durchaus lehrreich sein.

Fernsehen kann zum Intelligenzkiller werden. In geringer Dosierung können bewusst ausgewählte Sendungen aber durchaus lehrreich sein.

Unter “falschem Fernsehen” verstehe ich den ungefilterten Konsum. Das bedeutet, es wird nicht gezielt ferngesehen und die eine oder andere Sendung ausgewählt, sondern die Glotze bleibt ungefiltert über mehrere Stunden eingeschaltet. Eine Umfrage bei 5529 Schülern zeigte, dass 36 Prozent der Schüler einen eigenen Fernseher in ihrem Zimmer haben, 36 Prozent einen eigenen PC, 26,8 Prozent eine Spielekonsole und 22,4 Prozent einen Videorekorder.
Kinder, die einen eigenen Fernseher in ihrem Zimmer haben sehen im Schnitt täglich
2h 17 Minuten. Steht das Fernsehgerät im Wohnzimmer reduziert sich die TV-Zeit fast um die Hälfte auf 1h 23 Minuten.

In diesem Zusammenhang gibt es spannende Studien, die den Fernsehkonsum zur Qualität des Schulabschlusses in Beziehung stellen. Demnach hatten Vielseher am häufigsten keinen Schulabschluss, wohingegen Wenigseher die meisten Universitätsabschlüsse auf sich vereinen konnten. Es ist also nicht das Fernsehen, was eine Gefahr darstellt, sondern der Umgang damit.
Fernsehen kann, richtig eingesetzt durchaus lehrreich, informativ und intelligenz-fördernd sein. Dass hoher TV-Konsum der Intelligenzentwicklung schadet, ist auch leicht verständlich. Gerade zu einem Zeitpunkt zu dem sich das Netzwerk der Gehirnzellen für die Zukunft entwickeln sollte, und gierig nach neuen Verbindungen sucht, bekommt es durch falsches Fernsehen passiv unzählige, nutzlose Informationen serviert. Das Gehirn wird in dieser Zeit darauf trainiert, Informationen zu vergessen. Ein aktiver Gebrauch der wahrgenommenen Informationen findet ja nicht statt. Das ist z.B. bei einem Brettspiel ganz anders. Hier ist es erforderlich, sich zu konzentrieren, sich Regeln einzuprägen, diese einzuhalten, den richtigen Zeitpunkt im Spiel nicht zu verpassen und mit den Mitspielern zu sprechen. Das Gehirn wird also in hohem Maße trainiert.
Wenn Sie Ihrem Kind was Gutes tun wollen, dann sollten Sie die maximale TV-Zeit inklusive Spiele mit PC oder Konsole auf eine Stunde täglich begrenzen. Dies führt automatisch dazu, dass Kinder das auswählen, was Ihnen besonders wichtig ist. Grundsätzlich gilt: Fernseher gehören nicht ins Kinderzimmer, TV-Sendungen gezielt in Absprache mit den Eltern aussuchen.
Ganz ähnlich ist die Situation bei PC-Spielen. Nicht der Computer ist per se schädlich, sondern der unkontrollierte Umgang und die Art der Spiele. Einige Spiele erfordern komplexes, vernetztes Denken und die Entwicklung von Strategien, andere hingegen sind nur auf schnelle, unüberlegte Reaktionen ausgelegt. Der PC und vor allem das Internet bieten eine unüberschaubare Vielzahl an positiven (aber leider auch negativen) Einsatzmöglichkeiten. Hier empfiehlt es sich gemeinsam mit den Kindern die besten Angebote zu suchen und damit zu arbeiten. Der unbeaufsichtigte Umgang mit dem PC, insbesondere mit Internetanschluss, sollte nicht vor dem zwölften Lebensjahr erfolgen.
Aber auch hier gilt. Nie länger als maximal eine Stunde. Grundsätzlich sollte beim Umgang mit elektronischen Geräten immer Vorsicht geboten sein. Das Gleiche gilt auch für Erwachsene. Nach einem stressigen Tag setzt man sich allzu gern vor den Fernseher, um abzuspannen. Tatsächlich ist aber das Gegenteil der Fall. Das Gehirn wird mit noch mehr nutzlosen Informationen überflutet und in Gefühlssituationen von Spannung oder Horror hineinmanövriert. Es werden pro Tag mehr Mordserien ausgestrahlt als Nachrichtensendungen. Das Unterbewußtsein differenziert nicht, ob die dargestellten Situationen real oder fiktiv sind. Das Gefühl wird erlebt und versetzt den Körper
“zuverlässig” in Stress. Wer dann noch vom Fernseher direkt zum Schlafen wandert, nimmt diese unnötig belastenden Situationen noch mit in den Schlaf. Hier helfen nur konsequente Regeln. Zum Entspannen muss der Fernseher ausgeschaltet bleiben.

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154 Comments to “Intelligenzkiller Nr. 1 “Falsches Fernsehen””

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